Hier ein paar Eindrücke, was auf dem Zellerhof geschieht:
Frühling 2026
Es wird Zeit für ein neues Update:
Nach langer Winterpause, welche wir nutzten, um unsere Maschinen zu pflegen und reparieren, ging es bei uns dann endlich in der Außenwirtschaft los. Zuerst haben wir versucht, unsere Getreidefelder mit Nährstoffen zu versorgen. Das hat sich anfangs aber als eher schwierig erwiesen, da der späte Schnee die Flächen sehr nass hinterlies, weshalb wir nur zu kurzen Zeitpunkten die Flächen befahren konnten. Aber nach und nach konnten wir unsere Flächen alle versorgen. Hier kamen unsere Ausbringfässer zum Einsatz, damit wir unseren Bestand nicht zu sehr zusammenzufahren.
Und schon bald darauf ging es ins Grünland. Hier konnten wir wieder auf die Schlagkraft und Bodenschonung von unserem Vervaet setzten, damit wir auch unser Grünland mit Nährstoffen versorgen können. Zusammen mit unserem Zunhammerfass, welches mit einem Abtankarm ausgerüstet ist, können wir unsere Zubringer schnell und ohne Dreck zu verursachen abtanken. Perfekt für weiter entfernte Flächen!
Und dann ging´s Schlag auf Schlag:
Das Striegeln und Nachsäen unserer Grünlandflächen konnten wir mit unseren zwei Gespannen zwar schnell voran bringen, leiders spielte uns das Wetter aber einen Strich durch die Rechnung und wir konnten nicht alle Flächen abfahren. Danach kam unser Düngestreuer zum Einsatz. Sowohl unsere Grünland- und Ackergrasflächen, als auch unsere Gerste- und kommenden Maisflächen bekam die ersten Nährstoffe gestreut.
Bevor wir aber dann mit dem vorbereiten der Maisflächen starten konnten, kam noch etwas tolles dazwischen:
Anfang April konnten wir unsere alten Mäh-und Schwadkombinationen mit unseren neuen von Claas tauschen. Wir verabschiedeten uns von unseren Pöttinger, Krone und Class Mähgespannen und unserem Krone und Claas Schwader und holten unsere neuen Gespanne ab: Zwei Mähkombinationen mit Schwadzusammenführung, eine Kombi ohne Aufbereiter und zwei Großflächenschwader kommen zu uns auf den Hof. Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit mit Claas und darauf, dass uns diese Maschinen noch lange begleiten werden.
Außerdem konnten wir Anfang April endlich ein lange geplantes Projekt umsetzten:
Wir sind nun endlich ans Gasnetz angeschlossen und können unser Biogas, welches wir noch einmal durch unseren Aufbereiter laufen lassen, einspeisen. Damit produzieren wir nicht nur unseren eigenen Sprit mit unserer LNG-Anlage, sondern können mit dem Biogas auch noch die umliegenden Ortschaften mitversorgen. Unser Ziel ist es, in den Sommermonaten Bad Grönenbach komplett versorgen zu können. Dies ist uns bereits jetzt über mehrere Tage gelungen. So versuchen wir unseren Beitrag an der Energiewende zu leisten.
Nach diesem kleinen Ausritt gings dann aber wieder weiter. Die Maisfelder wollen hergerichtet werden. Und hier kam wieder unser großes Güllegespannn zum Einsatz:
Ausgestattet mit einem Güllegrubber arbeitete sich unser Vervaet durch die gepflügten Flächen, brachte die Nährstoffe direkt in den Boden und ebnete diesen auch ein. Zwei Arbeitsgänge in einem und dass auch noch emissionsarm! Und um dieses Güllemonster mit genügend Material zu versorgen waren 6 unserer Zubringer unterwegs. Bevor die Sämaschinen dann den Mais säen konnten, kam noch einmal der Düngestreuer mit dem restlichen Nährstoff, welchen wir nicht mit dem Varvaet ausbringen konnten und darauf hin noch die Kultiegge, damit wir ein ebenes Saatbeet beim säen haben, aber auch bei der Ernte einen gut zu befahrenden Acker. In fast zwei Wochen konnten wir aber, bis auf die Umbruchsflächen, alle Flächen gut herrichten.
Dann blieb nur noch das säen. Auch das konnten wir in Eigenregie mit unseren zwei Sähkombinationen durch konstant gutes Wetter zeitig abschließen.
Und dann war es soweit: der erste Schnitt 2026
Anfangs sah es ganz danach aus, als wäre der Ertrag eher schlecht. Aber nachdem wir die ersten Flächen gemäht hatten wurde uns schnell klar: wir haben uns getäuscht. Anfangs hatten alle drei Mähgespanne allerhand Arbeit damit die Schwader und Häckselkolonne nicht aufschließen konnten. Später fuhren dann zwei Mähgespanne weiter und das Häckseln konnte starten. Zum Glück spielte das Wetter noch mit und wir konnten ohne Probleme den ersten Schnitt einfahren, auch dank der neuen Mähwerke und Schwader.
Was sind die Aussichten für die nächsten Monate?
Neben den wiederkehrenden Arbeiten in der Landwirtschaft wie Silieren und Gülle fahren haben wir bereits mit einem weiteren Projekt begonnen: eine mobile LNG-Tankstelle mit dazugehörigem LNG-Tankwagen. Wir sind überzeugt von unseren LNG-LKWs, deren Laufleistung und vorallem den niedrigen Tankkosten im Vergleich zum Diesel und hoffen, dass auch weitere Unternehmen die Vorteile der LNG-LKWs sehen. Wir hoffen deshalb, dass wir über kurz oder lang die Tankstelle bei einem anderen Unternehmen abstellen können und diese dann mit unserem Sprit beliefern können.
Außerdem freut es uns, dass wir Markus Schwarz dazu überzeugen konnten, zwei LNG-Milchtankwagen zu bestellen und diese bei uns zu tanken.
Herbst 2025
Nach langer Abstinenz geben wir heute mal ein Update über das, was dieses Jahr so passiert ist:
Nach der Frühjahrsdüngung im Grünland und Acker ging es dann schon gleich mit der Vorbereitung der Maisäcker los. Hier kam unser Vervaet zum Einsatz. Ausgestattet mit einem Grubber im Heck konnte er den Großteil der vorher geackerten Fläche begradigen und die Gülle einarbeiten. Um ein gutes und ebenes Saatbeet zu garantieren wurde dann im nachhinein die Fläche mit unseren Saatbeetkombis bearbeitet.
Die Maisaussaat übernahmen auch dieses Jahr unsere beiden Maissähgeräte von Monosem und Amazone.
Über den Sommer hinweg konnten wir dann ohne größere Probleme unsere Schnitte einfahren und am Hof sauber einsilieren. Hier ein Paar Eindrücke davon :
Dann ein Highlight für Traktorfans :
Ende Juli holten wir den ersten Schwung unserer neuen John Deere Flotte ab. Bei der Firma Zürn warteten auf uns die neuesten Modelle der 6R Serie mit unterschiedlichsten Ausstattungen. Die Traktoren strecken sich von 150 PS bis 301 PS und sollen unsere Mitarbeiter mit neuester Technik und Komfort unterstützen.
Und dann stand auch schon die Maisernte wieder an.
Dieses Jahr setzten wir für weiter entfernte Flächen wieder auf unsere drei Überlader der Firma Vicon. Als Zugmaschinen wurden zwei John Deere 6R 215 und ein John Deere 6R 185 eingesetzt. Diese beladen dann unsere eigenen Schubböden und sparen uns so weitere Wegstrecken mit kleineren Lade- und Häckselwägen. Gehäckselt wurde mit unserem eigenen Claas Jaguar 960 mit 7,5m Claas Orbis. Insgesamt waren wir über zwei Wochen damit beschäftigt, unseren Mais zu häckseln, was aber dieses durch gutes Wetter und ohne größere Ausfälle gut möglich war.
Und damit die Arbeit bei schlechtem Wetter nicht ausgeht, wurde der Urlaub des Seniorchefs ausgenutzt um ein bisschen umzustellen.
Herbst 2024
Mit stolz zeigen wir Euch heute hier unser neu errichtetes LNG-Terminal, mit welchem wir in den letzten Tagen sehr erfolgreich iin den Probebetrieb gestartet sind.
Mittels einer Biogasaufbereitung und einer anschließenden Verflüssigung produzieren wir aus dem Biogas von drei unabhängigen Biogasanlage (Gülle/Mist) bis zu 5 Tonnen BIO-LNG/Tag, welches wir zum Teil mit unserer eigenen LNG-LKW Flotte vertanken.
Frühsommer 2024
Die Fertigstellung der LNG-Tankstelle samt Gasaufbereitungs- und Verflüssigungsanlage befindet sich auf der Zielgeraden.
Derzeit werden von uns in Eigenregie die Außenanlagen erstellt.
Frühjahr 2024
Aktueller Stand unserer Bauvorhaben
Die technischen Ausstattungen sind weitgehend montiert und befinden sich in der Anlaufphase, bzw. in der Inbetriebnahme.
Parallel und step-by-step erstellen wir die Außenanlagen.
Die Produktion von Bio-LNG aus dem Methan der hofeigenen Biogasanlagen startet in Kürze. Dies sehen wir als einen sehr großen Meilenstein in der Energiewende für unser Transportunternehmen.
Im Jahresrückblick 2023 sind die Baufortschritte unserer Projekt dokumentiert.
Dezember 2023
Wir wünschen allen Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Freunden ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.
Ihre Familie Zeller
Juli 2023
Unsere Betonmischer-Flotte im Fuhrunternehmen wurde um einen Fahrmischer mit Betonpumpe (sog. PuMi) erweitert. Ausgerüstet mit einem 4-teiligen 28 m Mast und einer kompakten, platzsparenden Abstützung können wir auch weiter entfernte oder schwer zugängliche Einbauorte erreichen.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage
April 2023 - Pflanzen emissionsarm, präzise und natürlich ernähren
Um den immer strenger werdenden Auflagen der Gülle- und Gärresteausbringung gerecht zu werden, haben wir in einen Gülleselbstfahrer der Marke Vervaet aus Holland investiert.
Mit ausschlaggebend für dieses Fahrzeug war für uns, dass die Wiesen und Äcker bei der Überfahrt auf einer Gesamtbreite von 4,5m nur einmal überrollt werden. Die Breitreifen zusammen mit der Reifendruckregelanlage sorgen für ein Maximum an Bodenschonung.
Zur Ausbringung stehen neben einem 15 m Bomech-Verteiler auch ein 7,8 m breites Schlitzgerät, sowie ein 8,5 m breiter Güllegrubber zur Verfügung.
Frühjahr 2023
Wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir den hohen Energiekosten entgegenwirken und zugleich einen Beitrag zu der von Deutschland geforderten Energiewende beisteuern können. Nach längeren Recherchen sind wir auf das italienische Unternehmen Gruppo A.B. gestoßen, welches eine Anlage zur Aufbereitung und Weiterverarbeitung von Biogas herstellt und vertreibt.
Mit dieser Aufbereitungsanlage sind wir in der Lage Biomethan direkt ins Erdgasnetz einzuspeisen. Zusätzlich werden wir Bio-LNG produzieren. Bio-LNG kann im Nutzfahrzeugbereich den Dieselkraftstoff ersetzen.
November 2022 - Betonmischereinsatz der besonderen Art.
Für Bauarbeiten auf einer Alpe wurde der Beton mittels Hubschrauber abtransportiert. Unser Fahrer hat diesen Sondereinsatz mit seiner Kamera festgehalten.